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E-Mobilität

Anmeldung von Ladeboxen in Lehrte

 

Sie wollen auf Elektrofahrzeuge umsteigen und brauchen eine Ladestation für sich zu Hause? Oder Sie wollen Ihren Kunden als Service eine Ladestation zum Laden ihrer Elektroautos anbieten? Eine eigene Ladesäule für zu Hause ist sehr bequem, macht Sie beim Tanken unabhängig von öffentlichen Ladestationen und schützt, mit dem richtigen Ökostromtarif, auch die Umwelt. Als Stromnetzbetreiber in Lehrte müssen wir allerdings darauf achten, dass später auch alles reibungslos funktioniert. Aus diesem Grund gibt es ein paar Dinge zu beachten. Über die wichtigsten möchten wir Sie kurz informieren.


Information zur Installation von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge

Bei paar Informationen, die Sie vor der Errichtung einer Ladeeinrichtung für Ihr Elektrofahrzeug unbedingt berücksichtigen sollten. Auch wenn eine 11 KW Ladeeinrichtung nicht genehmigt werden muss, besteht mit dem gleichen Formular (Antragsformular Ladeboxen) eine Anzeigepflicht der Ladeeinrichtung gegenüber uns als Netzbetreiber. In der Regel können Sie aber davon ausgehen, dass eine 11 KW Ladeeinrichtung problemlos an Ihrem Netzanschluss betrieben werden kann.

Ladeeinrichtungen mit einer Leistung größer als 11 KW müssen vor Inbetriebnahme durch uns genehmigt werden. Unabhängig von der Leistung benötigen wir im Anmeldeformular von Ihnen den eingetragenen Elektroinstallateur, der die vorhandene Installation bei Ihnen prüfen und die Installation der Ladeeinrichtung ausführen wird.

Wir möchten Sie bitten, dass Sie den Antrag vollständig ausfüllen und von dem eingetragenen Elektroinstallateur unterschreiben lassen und uns dann zurückschicken.

Wie Sie unserem Antrag entnehmen konnten, dürfen Arbeiten an Elektroinstallationen grundsätzlich nur von Elektrofachbetrieben ausgeführt werden, die bei uns im Installateurverzeichnis (Installateurverzeichnis vom 20.01.2021) eingetragen sind. Elektrofachbetriebe, die bei anderen Netzbetreibern registriert sind, können bei uns eine Gasteintragung beantragen. Sollten Sie ggf. KfW Fördermittel beantragt haben, ist dieses auch dem Fördergeber nachzuweisen.

Information zum Förderprogramm der KfW Bank (Förderprogramm 440)


Das KfW Förderprogramm 440 zahlt einen Zuschuss von 900,00 € für die Errichtung von privaten Ladeboxen bei EFH und auch für Mieter in Mehrfamilienhäusern. Der Antrag ist online sehr einfach und schnell zu beantragen:
https://public.kfw.de/zuschussportal-web/

 

Bitte beachten Sie für den Förderantrag der KfW:

  • Die Installation durch den Elektriker und die Materialkosten müssen mindestens 900,00 € betragen (wie auch der Zuschuss). Bei einem Rechnungsbetrag unter 900,00 € gibt es keinen Zuschuss.

  • Es muss ein Nachweis durch den Energielieferanten beigefügt werden, dass nur regenerativer Strom verwendet wird. Stromkunden der Stadtwerke Lehrte
    bekommen ausschließlich regenerativen Strom aus Wasserkraft. Wenn Sie unser Stromkunde sind können wir Ihnen dafür eine Bescheinigung ausstellen.

  • Der Förderantrag muss vor Baubeginn genehmigt sein. Die Genehmigung bekommen Sie nach Beantragung gleich per E-Mail.

  • Nach Fertigstellung müssen Sie alle Rechnungen und Bescheinigungen im Portal der KfW Bank hochladen. Sind die Unterlagen richtig und vollständig, wird die Förderung von 900,00 € durch die KfW Bank auf Ihr Konto überwiesen.

  • Es werden nur Ladeboxen gefördert, die auf der Liste der KfW stehen:
    www.kfw.de/440-ladestation

  • Bitte beachten Sie, dass es für Freiberufler, Firmen, Wohnungsgesellschaften o. ä. auch noch andere Förderprogramme gibt.


Information zur Installation von Ladeeinrichtungen bei Mehrfamilienhäusern:

Bei Mehrfamilienhäusern, Wohneigentumsgesellschaften (WEG) o. ä würden wir zunächst überprüfen, welche zusätzliche Leistung über den Hausanschluss für eine, bzw. mehrere Ladeeinrichtungen zur Verfügung steht. Sollte die Leistung nicht mehr für die Anzahl der geplanten Ladeeinrichtungen ausreichend sein, müsste der/die Eigentümer ein separates Lastmanagement einbauen, so dass die Leistung für die Ladeeinrichtungen entsprechend aufgeteilt wird. Aus diesem Grund muss bei Mehrfamilienhäusern, gemieteten Häusern, Wohneigentumsgesellschaften (WEG) o. ä. auch der Eigentümer/Netzanschlussnehmer die Anmeldung der Ladeeinrichtung zustimmen und das Anmeldeformular auch unterschreiben.

Der Gesetzgeber hat nach unserer Kenntnis aber die Rahmenbedingungen geschaffen, dass die Möglichkeit zur Errichtung von Ladeeinrichtungen bei Wohneigentumsgesellschaften zu gestatten ist.

Bei Mehrfamilienhäusern ist sicherlich vorher durch den Interessenten und den/die Eigentümer, bzw. Verwalter zu klären:

  • Wie kann die Abrechnung der Strommenge erfolgen?

  • Wird der Strom über einen Zwischenzähler gemessen?

  • Ist die Installation vom Netzanschluss, bzw. vom allgemeinen Stromzähler zur Ladeeinrichtung über die ggf. privat genutzten Kellerräume möglich?

  • Sollen einzelne Wohnungseigentümer oder Mieter für personenbezogene Stellplätze sich eine Ladeeinrichtung erstellen?

  • Oder, sollten Ladesäulen mit einem entsprechenden Abrechnungssystem eventuell durch alle Mieter/Eigentümer genutzt werden?

  • Wären dafür allgemein verfügbare Stellplätze zur Verfügung?

  • Wie aufwendig ist die Verlegung der Zuleitung und die eventuellen Tiefbauarbeiten?

  • Gibt es einen Standort der günstiger gelegen ist?

 

 

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